Diagnostik - harnblasenkrebs

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Klassifizierung (TNM) der Ergebnisse

TNM

Die räumliche Ausbreitung wird nach dem TNM-System beschrieben, wobei T für Tumor steht, N für Lymphknoten und M für Metastasen.

Können keine Krebszellen nachgewiesen werden, - weder im Organ, noch in Lymphknoten noch in anderen Organen oder Gewebe - so entspricht das im TNM-System einem T0N0M0.

Grading

Desweiteren wird der Tumorgrad beschrieben, welcher eine Aussage über den Grad der Veränderung der Tumorzellen gegenüber den gesunden Zellen unter dem Mikroskop macht. 

Je mehr die TU-Zellen den gesunden Zellen ähneln, je differenzierter sie also sind, um so  niedriger ist der angegebene Grad. Die Einteilung erfolgt von G1 bis G4. Der Grad wird vom Pathologen bestimmt und ist wichtig für die weitere Therapieentscheidung. 

Manchmal lässt sich der Grad der Differenzierung aber nicht bestimmen. In diesem Fall wird der TU-Grad mit G9 angegeben.

Staging

manchmal werden der TNM-Formel weitere Buchstaben vorangestellt, um die gestellte Diagnose noch weiter zu spezifizieren.

Ein kleines "p" sagt aus, dass das Gewebe pathologisch [= vom Pathologen mikroskopisch, histochemisch, immunhistochemisch...] untersucht wurde und der Pathologe den Grad der Zellveränderung bestimmt hat. Steht das "p" vor dem "T", so wurde der Primärtumor [hier der Harnblasentumor] pathologisch untersucht. Steht das "p" vor dem "N", also "pN", so wurde Lymphknotengewebe pathologisch untersucht. Und steht das "p" vor dem "M", so wurde auch metastatisches Gewebe pathologisch untersucht.

So kann die Diagnose "pT1pN1M0" lauten, was bedeutet, dass Krebszellen sowohl im Primärtumor als auch in Lymphknotengewebe mittels Gewebepräparaten pathologisch nachgewiesen wurden. Das Nichtvorhandensein von Metastasen entspricht hingegen der klinischen Beurteilung. [körperliche Untersuchung, Bildgebung, Labor etc]

Wenn ein Tumor vollständig entfernt werden konnte, nach einiger Zeit aber wieder auftritt [rezidiviert], so wird der TNM-Formel nun ein "r" vorangestellt:

rpTaN0M0











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